16 Januar 2011 - 20:30

Ägyptens Religionsminister, Mahmud Zakzuk, hat Vorwürfe zurückgewiesen, Kopten würden diskriminiert.

In einem Interview mit er „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag) nannte der Religionsminister die Forderung von Papst Benedikt XVI., Kopten besser zu schützen, eine „klare Einmischung in die inneren Angelegenheiten Ägyptens“. Zakzuk fügte hinzu: „Wir brauchen keine Lektion vom Papst oder von irgendwelcher Seite, was wir  tun sollen. Wir wissen selber, was zu machen ist.“ Kopten seien in Ägypten genauso geschützt wie Muslime und hätten nicht unter Diskriminierung zu leiden. Bei den Konflikten zwischen Christen und Muslimen handele es sich nach Ansicht des Ministers nicht um einen Kampf der Kulturen. Muslime und Kopten würden seit 14 Jahrhunderten friedlich nebeneinander leben, so der Minister.